Der Fluss asiatischen Privatkapitals in die Schweiz ist nicht neu, aber er beschleunigt sich. Singapur hat sich insbesondere als primärer Buchungs- und Entscheidungshub für südostasiatisches Privatvermögen etabliert, und seine Family Offices sind zunehmend aktiv in Schweizer Immobilien, Unternehmensübernahmen und Co-Investmentgelegenheiten.
Warum die Schweiz, warum jetzt
Drei konvergierende Faktoren treiben das gestiegene Interesse asiatischer Family Offices an der Schweiz. Erstens wird die politische und rechtliche Stabilität der Schweiz angesichts regionaler geopolitischer Unsicherheit zunehmend geschätzt. Zweitens sind die Bewertungen im Schweizer Privatmarkt attraktiver als vergleichbare Assets in London oder New York. Drittens hat der geschwächte Schweizer Franken ein Einstiegsfenster für in USD und SGD denominiertes Kapital geschaffen.
Was Singapurer Family Offices suchen
Singapurer Family Offices, die die Schweiz angehen, suchen typischerweise eine Kombination aus Kapitalerhalt und moderatem Ertrag. Off-Market-Wohnimmobilien in Zürich und Zug sind der häufigste Einstiegspunkt. Co-Investments neben Schweizer Betreibern in Hospitality oder Immobilienentwicklung sind ein wachsendes sekundäres Interesse.
Häufig gestellte Fragen
Singapurbasierte Family Offices sind derzeit die aktivsten asiatischen Käufer im Schweizer Privatimmobilienmarkt, gefolgt von Hongkonger und malaysischen Principals.
Ja. GKP arbeitet mit qualifizierten asiatischen Family Offices auf Mandatsbasis, versteht die Investitionskriterien und sucht aktiv im Schweizer Netzwerk von GKP nach relevanten Off-Market-Gelegenheiten.