GKP Einblicke · 2026-05-22 · 7 min read

Wie Family Offices aus Singapur, Hongkong und Malaysia in der Schweiz investieren

Asiatische Family Offices gehören zu den aktivsten Investoren in Schweizer Privatmärkte. Dieser Beitrag untersucht, wie Family Offices aus Singapur, Hongkong und Malaysia die Schweiz angehen, was sie suchen, wie sie Zugang erhalten und was GKP aus seiner Marktposition beobachtet.

Dieser Artikel dient ausschliesslich Informationszwecken und stellt keine Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung dar. Leser sollten vor jeglichen Entscheidungen einen qualifizierten Schweizer Steuerberater, Anwalt oder Finanzfachmann konsultieren.

Der Fluss asiatischen Privatkapitals in die Schweiz ist nicht neu, aber er beschleunigt sich. Singapur hat sich insbesondere als primärer Buchungs- und Entscheidungshub für südostasiatisches Privatvermögen etabliert, und seine Family Offices sind zunehmend aktiv in Schweizer Immobilien, Unternehmensübernahmen und Co-Investmentgelegenheiten.

Warum die Schweiz, warum jetzt

Drei konvergierende Faktoren treiben das gestiegene Interesse asiatischer Family Offices an der Schweiz. Erstens wird die politische und rechtliche Stabilität der Schweiz angesichts regionaler geopolitischer Unsicherheit zunehmend geschätzt. Zweitens sind die Bewertungen im Schweizer Privatmarkt attraktiver als vergleichbare Assets in London oder New York. Drittens hat der geschwächte Schweizer Franken ein Einstiegsfenster für in USD und SGD denominiertes Kapital geschaffen.

Was Singapurer Family Offices suchen

Singapurer Family Offices, die die Schweiz angehen, suchen typischerweise eine Kombination aus Kapitalerhalt und moderatem Ertrag. Off-Market-Wohnimmobilien in Zürich und Zug sind der häufigste Einstiegspunkt. Co-Investments neben Schweizer Betreibern in Hospitality oder Immobilienentwicklung sind ein wachsendes sekundäres Interesse.

Häufig gestellte Fragen